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	<title>Linke Liste Aachen (LiLi)</title>
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	<description>100% parteiunabhängig und seit über 30 Jahren an der RWTH Aachen</description>
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		<title>Material 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 10:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[wahl2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr wartet die LiLi mal wieder mit richtigen Plakate auf! Plakat Flyer Flyer-Text: Unabhängig von Parteien und undogmatisch im Denken steht die LiLi (Linke Liste) für eine linke Politik im umfassenden Sinne. Da die Hochschule in soziale, kulturelle und ökonomische Verhältnisse eingebettet ist, die uns alle betreffen, kann Hochschulpolitik nicht einfach reine Service-Leistung, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr wartet die LiLi mal wieder mit richtigen Plakate auf!</p>
<p>Plakat<br />
<a href="http://lili-aachen.info/wp-content/uploads/2010/05/lili_plakat_2010.jpg"><img title="LiLi Plakat 2010" src="http://lili-aachen.info/wp-content/uploads/2010/05/lili_plakat_2010-735x1024.jpg" alt="" width="300" height="418" /></a></p>
<p>Flyer<br />
<a href="http://lili-aachen.info/wp-content/uploads/2010/06/lili_flyer_2010.pdf"><img class="alignnone size-medium wp-image-169" title="lili_flyer_2010_front" src="http://lili-aachen.info/wp-content/uploads/2010/06/lili_flyer_2010_front-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a></p>
<p>Flyer-Text:</p>
<blockquote><p>Unabhängig von Parteien und undogmatisch im Denken steht die LiLi (Linke Liste) für eine linke Politik im umfassenden Sinne. Da die Hochschule in soziale, kulturelle und ökonomische Verhältnisse eingebettet ist, die uns alle betreffen, kann Hochschulpolitik nicht einfach reine Service-Leistung, sondern muss sensibel für die Interessen aller Student_innen sein.<br />
Den Begriff „links“ leiten wir aus den Idealen eines selbstbewussten und solidarischen Zusammenlebens aller Menschen ab. Damit grenzen wir uns von nationalen, diskriminierenden, rassistischen, konkurrenzfördernden und ausbeuterischen Vorstellungen ab, die die Herrschaft von Menschen über Menschen befördern oder ihr ohnmächtig gegenüberstehen.<br />
Unsere primären Ziele für den Fall der AStA-Beteiligung sind daher:</p>
<ul>
<li>Ein eigenständiges und kritisches Referat für politische Bildung.</li>
<li>Ein Kultur-Referat das sich nicht zufrieden gibt mit Disneyland, rentablen Parties und überteuerten Comedians.</li>
<li>Einrichtung eines studentischen Freiraumes in Form eines selbstverwalteten Hauses oder Cafés.</li>
<li>Unterstützung von Kampagnen wie den bundesweiten Bildungsstreik.</li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>18. Juni &#8211; Keine Stra&#223;en, keine Räume, keine Stadt den Nazis!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[antifa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die LiLi unterst&#252;tzt den folgenden Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 18. Juni! Aufruf zur Demonstration am 18.6.2010 um 20:00 Uhr vor dem AZ-Aachen: Keine Stra&#223;en, keine R&#228;ume, keine Stadt den Nazis! Stand der Dinge Die Aachener Neonazi-Szene machte in letzter Zeit wieder einmal von sich reden. So h&#228;ufen sich Angriffe von Neonazis auf alternative Kultureinrichtungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-148" href="http://lili-aachen.info/2010/06/15/18-juni-keine-strasen-keine-raeume-keine-stadt-den-nazis/keinraum/"><img class="aligncenter size-full wp-image-148" title="keinraum" src="http://lili-aachen.info/wp-content/uploads/2010/06/keinraum.png" alt="" width="500" height="200" /></a></p>
<h4 style="text-align: center;">Die LiLi unterst&#252;tzt den folgenden Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 18. Juni!</h4>
<h3 style="text-align: center;">Aufruf zur Demonstration am 18.6.2010 um 20:00 Uhr vor dem AZ-Aachen:<br />
Keine Stra&#223;en, keine R&#228;ume, keine Stadt den Nazis!</h3>
<h4>Stand der Dinge</h4>
<p>Die Aachener Neonazi-Szene machte in letzter Zeit wieder einmal von sich reden. So h&#228;ufen sich Angriffe von Neonazis auf alternative Kultureinrichtungen, linke Freir&#228;ume und politische Gegner und Gegnerinnen. Es werden Jugendliche mit linkem oder migrantischem Hintergrund immer wieder in Aachener Kneipen oder Discos von Mitgliedern der Kameradschaft Aachener Land (KAL) und anderen Naziorganisationen angegriffen, das Parteib&#252;ro der „Linken“ fortw&#228;hrend besch&#228;digt und Antifaschistinnen und Antifaschisten gezielt attackiert.</p>
<p>Neustes ‚Lieblingsziel’, neben Privatwohnungen von Familien, scheint dabei das Autonome Zentrum in Aachen zu sein. In regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden tauchen neonazistische Spr&#252;hereien und immer wieder das K&#252;rzel KAL am AZ Aachen auf. Auch wurden in der Vergangenheit mehrfach Besucherinnen und Besucher von Konzerten oder politischen Veranstaltungen auf ihrem Heimweg abgefangen und angegriffen. J&#252;ngst trauten sich bewaffnete Neonazis wiederholt Veranstaltungen des AZ zu attackieren. Sie spr&#252;hten durch den Briefschlitz im Eingangsbereich Pfefferspray und eine andere Fl&#252;ssigkeit auf dahinter stehende Personen und warfen eine Flasche mit einer uns unbekannten Substanz ins Treppenhaus.</p>
<p>In der gleichen Nacht wurde das Parteib&#252;ro der „Linken“ angegriffen und Parolen an die Wohnh&#228;user von Antifaschist_Innen gespr&#252;ht. Zwei N&#228;chte sp&#228;ter wurden Personen, die sich auf dem Vorplatz des AZ befanden aus einem Auto heraus durch eine Zwille mit Stahlkugeln beschossen. Es wurde niemand verletzt.</p>
<p><span id="more-119"></span></p>
<h4>Strukturen der NS-Szene in Aachen</h4>
<p>Die Neonazis – soweit sie identifiziert werden konnten – bewegen sich im Umfeld der Kameradschaft Aachener Land und teils der NPD D&#252;ren.</p>
<p>Die Kameradschaft Aachener Land existiert seit 2001 und wurde von Neonazis aus dem Blood&amp;Honour Umfeld gegr&#252;ndet. Pate standen der ehemalige ANS/NA Kader Christian Malcoci und der Vorsitzende der Wiking Jugend Wolfgang Narath. In ihren Hochburgen D&#252;ren und Stolberg pflegt die KAL seit jeher enge Kontakte zur NPD. In Aachen Stadt tritt vor allem die junge Generation der KAL auf. Von Anfang an lag ein Schwerpunkt der Arbeit in der Rekrutierung von neuen Mitgliedern. Eine in Aachen entstehende Gruppe von sogenannten „Autonomen Nationalisten“ wurde fast ausnahmslos in die NPD-nahe KAL &#252;berf&#252;hrt.</p>
<h4>Nationale Zentren?</h4>
<p>Vielleicht weil die NPD D&#252;ren so oft Gegenstand antifaschistischer Aufmerksamkeit ist, will nun der NPD KV Aachen/Stolberg unter Willibert Kunkel auch mal mediale Zuwendung. Besagter Kreisverband versucht in j&#252;ngster Zeit zunehmend von sich Reden zu machen, indem angek&#252;ndigt wird, R&#228;umlichkeiten in Aachen aufzukaufen. In diesen soll ein nationales Schulungszentrum entstehen. Ob ein konkretes Interesse hinter der Ansage von Kunkel steht, das Hotel Hesse in der N&#228;he des Aachener Hauptbahnhofs kaufen zu wollen, mag bezweifelt werden.</p>
<p>So wurde in der Vergangenheit von der NPD immer wieder vorgegeben, Immobilien kaufen zu wollen, was sich in der Regel als Ente erwies: Beabsichtigt wurde schlicht, Immobilienpreise in die H&#246;he zu treiben. Der Landesverband NRW d&#252;rfte es sich zudem wohl kaum finanziell leisten k&#246;nnen, ein Geb&#228;ude f&#252;r ein NPD-NRW-Schulungszentrum k&#228;uflich zu erwerben, ganz abgesehen davon, dass ein solches Zentrum in unmittelbarer N&#228;he zum AZ und zum Aachener Infoladen getrost als Risikokapital bezeichnet werden kann. Die Bundespartei zeigte sich zun&#228;chst &#252;berrascht, best&#228;tigte aber inzwischen die Kaufabsichten und sprach von ausl&#228;ndischen Investoren. Das kleine Hotel solle „f&#252;r Zusammenk&#252;nfte ausl&#228;ndischer Kameraden genutzt werden“. Dass die NPD tats&#228;chlich die finanziellen Kapazit&#228;ten f&#252;r ein solches Projekt hat, darf jedoch auch weiterhin angezweifelt werden.</p>
<p>Die Stadt Aachen gab in Reaktion auf die Kaufinteressen der NPD und die Verkaufsinteressen des momentanen Besitzers und Betreibers an, das</p>
<p>st&#228;dtische Image sei gef&#228;hrdet. In Anbetracht vermehrter &#220;bergriffe auf Menschen,kann eine solche Aussage in bestem Fall als Zeugnis von ausgepr&#228;gter Ignoranz gegen&#252;ber einer Erstarkung der neofaschistischen Szene gewertet werden, im schlechtesten als eine ehrliche Offenlegung der Standortinteressen.</p>
<h4>Das Verhalten der &#8220;Offiziellen&#8221;</h4>
<p>Faschist_innen setzen gezielt auf Gewalt, zur Einsch&#252;chterung ihrer Gegner_innen. Eine Gewalt, die nicht wahrgenommen wird, solange sie</p>
<p>keine Repr&#228;sentant_innen trifft. Anstatt sich dem Problem zu stellen, es zu benennen, dreschen die Politiker_innen Phrasen von einem kleinen H&#228;uflein Irregeleiteter. So sprach auch die Aachener Polizei immer wieder statt von politisch motivierten Gewalttaten von Jugendkriminalit&#228;t.</p>
<p>Dass der Raum Aachen sich zu einer Hochburg der extremen Rechten in NRW entwickelt hat, versuchen die &#246;rtlichen etablierten Parteien zu ignorieren. Aber sie werden ja auch nicht angegriffen, da ist Ignoranz ziemlich leicht. Nicht nur die Stadt Aachen schweigt weitestgehend zu neonazistischen Entwicklungen. Die Aachener Polizei und Staatsanwaltschaft fokussiert ihre Aufmerksamkeit und einen gro&#223;en Teil ihres Verfolgungswillens auf Antifaschist_innen. Angegriffene werden von den Beamt_innen kriminalisiert, ihnen wird mit Anzeigen gedroht.</p>
<p>Betroffene faschistischer Gewalt, die die Polizei verst&#228;ndigten, wurden selbst zur Zielscheibe des Verfolgungswillens.</p>
<p>Die Justiz tut ihren Teil. Zusammengefasst k&#246;nnen wir sagen, dass es in Aachen „billiger“ ist, eine Demonstration bewaffnet und vermummt anzugreifen, als vermummt zu demonstrieren. Unl&#228;ngst fanden Prozesse gegen einige Neonazis statt, die zwei Jahre zuvor eine antifaschistische Demonstration angriffen. Zwei Jahre dauerte es bis zum Prozessbeginn, angeblich wegen Krankheit des zust&#228;ndigen Richters. Die Neonazis gestanden vor dem Jugendgericht den &#220;berfall und wurden wegen Landfriedensbruch – so absurd das klingen mag – verwarnt.</p>
<p>Das Verfahren gegen einen der Beteiligten wurde wegen „Mitl&#228;ufertum“ eingestellt. Ein jugendlicher Antifaschist hingegen wurde einige Tage zuvor vor dem gleichen Jugendgericht wegen Vermummung auf einer antifaschistischen Demonstration verurteilt.</p>
<p>Diese „F&#228;lle“ stehen nicht isoliert. Ein weiterer Coup der Gerichte ereignete sich ebenfalls unl&#228;ngst. Das Landgericht Aachen gab Neonazis in einem Berufungsverfahren Recht, dass wegen einer Plakataktion f&#252;r Hitlers Stellvertreter Hess keine vollendete Volksverhetzung vorliege. Begr&#252;ndet wurde dies mit dem Hinweis, dass die Polizei die Plakate und Transparente rasch entfernte, diese damit keiner „breiten &#214;ffentlichkeit“ bekannt wurden und so der Tatbestand der Volksverhetzung nicht vollendet sei.</p>
<h4>Keine Stra&#223;en, keine R&#228;ume, keine Stadt den Nazis!</h4>
<p>Neofaschistischer Ideologisierung und Formierung kann und muss auf vielen Ebenen und aus vielen Perspektiven heraus entgegen gearbeitet werden. Aktiver Antifaschismus und Freiraumpolitik geh&#246;ren unweigerlich zusammen. Linke Politik, die R&#228;ume politisch besetzt, die offensiv agiert, ist konkrete antifaschistische Politik, weil sie unter Anderem Nazis R&#228;ume nimmt. Eine (ideo-)logische Konsequenz ist der Fokus der Neonazis auf das Autonome Zentrum.</p>
<p>Wenn wir nicht wollen, dass Neonazis sich auf den Stra&#223;en tummeln, unsere Zentren angreifen und ein Klima der Einsch&#252;chterung verbreiten, m&#252;ssen wir schon selbst was dagegen tun, so abgedroschen das auch klingen mag.</p>
<p>Wir schauen dem Erstarken der NS-Szene nicht zu und &#252;berlassen den Nazis nicht die Stra&#223;en. Kein Angriff auf unsere Zentren, auf unsere Infrastruktur wird unbeantwortet bleiben. Der Versuch der Einsch&#252;chterung ist vergeblich, wir treten dieser Strategie solidarisch entgegen.</p>
<p>Bringt Konfetti mit!</p>
<p>Demo: 18.06.2010 20Uhr AZ-Aachen</p>
<p>F&#252;r Schlafpl&#228;tze meldet euch unter: info [@] az-aachen.de</p>
<p><a href="http://az-aachen.de/">Autonomes Zentrum Aachen </a><br />
<a href="http://akantifaac.blogsport.de/">AK Antifa Aachen</a><br />
<a href="http://a3ac.wordpress.com/">Autonome Antifa Aachen A³ </a></p>
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