Material 2010

Dieses Jahr wartet die LiLi mal wieder mit richtigen Plakate auf!

Plakat

Flyer

Flyer-Text:

Unabhängig von Parteien und undogmatisch im Denken steht die LiLi (Linke Liste) für eine linke Politik im umfassenden Sinne. Da die Hochschule in soziale, kulturelle und ökonomische Verhältnisse eingebettet ist, die uns alle betreffen, kann Hochschulpolitik nicht einfach reine Service-Leistung, sondern muss sensibel für die Interessen aller Student_innen sein.
Den Begriff „links“ leiten wir aus den Idealen eines selbstbewussten und solidarischen Zusammenlebens aller Menschen ab. Damit grenzen wir uns von nationalen, diskriminierenden, rassistischen, konkurrenzfördernden und ausbeuterischen Vorstellungen ab, die die Herrschaft von Menschen über Menschen befördern oder ihr ohnmächtig gegenüberstehen.
Unsere primären Ziele für den Fall der AStA-Beteiligung sind daher:

  • Ein eigenständiges und kritisches Referat für politische Bildung.
  • Ein Kultur-Referat das sich nicht zufrieden gibt mit Disneyland, rentablen Parties und überteuerten Comedians.
  • Einrichtung eines studentischen Freiraumes in Form eines selbstverwalteten Hauses oder Cafés.
  • Unterstützung von Kampagnen wie den bundesweiten Bildungsstreik.

Schlagworte:

Die LiLi unterstützt den folgenden Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 18. Juni!

Aufruf zur Demonstration am 18.6.2010 um 20:00 Uhr vor dem AZ-Aachen:
Keine Straßen, keine Räume, keine Stadt den Nazis!

Stand der Dinge

Die Aachener Neonazi-Szene machte in letzter Zeit wieder einmal von sich reden. So häufen sich Angriffe von Neonazis auf alternative Kultureinrichtungen, linke Freiräume und politische Gegner und Gegnerinnen. Es werden Jugendliche mit linkem oder migrantischem Hintergrund immer wieder in Aachener Kneipen oder Discos von Mitgliedern der Kameradschaft Aachener Land (KAL) und anderen Naziorganisationen angegriffen, das Parteibüro der „Linken“ fortwährend beschädigt und Antifaschistinnen und Antifaschisten gezielt attackiert.

Neustes ‚Lieblingsziel’, neben Privatwohnungen von Familien, scheint dabei das Autonome Zentrum in Aachen zu sein. In regelmäßigen Abständen tauchen neonazistische Sprühereien und immer wieder das Kürzel KAL am AZ Aachen auf. Auch wurden in der Vergangenheit mehrfach Besucherinnen und Besucher von Konzerten oder politischen Veranstaltungen auf ihrem Heimweg abgefangen und angegriffen. Jüngst trauten sich bewaffnete Neonazis wiederholt Veranstaltungen des AZ zu attackieren. Sie sprühten durch den Briefschlitz im Eingangsbereich Pfefferspray und eine andere Flüssigkeit auf dahinter stehende Personen und warfen eine Flasche mit einer uns unbekannten Substanz ins Treppenhaus.

In der gleichen Nacht wurde das Parteibüro der „Linken“ angegriffen und Parolen an die Wohnhäuser von Antifaschist_Innen gesprüht. Zwei Nächte später wurden Personen, die sich auf dem Vorplatz des AZ befanden aus einem Auto heraus durch eine Zwille mit Stahlkugeln beschossen. Es wurde niemand verletzt.

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